Do 02
April 2020
20:00
Konzert
Kesselhaus
Boban Marković Orkestar Leider muss das Konzert vom Boban Markovic Orkestar auf den 02. April 2020 verschoben werden. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Balkan Brass Seit Jahrzehnten bereist das Boban Marković Orkestar den Globus – als gefeierte Stars des Balkan Brass! International bekannt wurde Boban Marković, als er von dem mehrfach ausgezeichneten Filmregisseur Emir Kusturica und dem Musiker und Komponisten Goran Bregovic eingeladen wurde, die Musik für den Soundtrack der Filme „Underground“ und „Arizona Dream“ aufzunehmen. Außerdem hat ihn das britische Songlines-Magazin im Jahr 2014 als einzigen Trompeter auf die Liste der 50 besten Instrumentalisten der Welt gesetzt – eine wichtige Auszeichnung für den Serben Boban Marković. Boban Marković kommt aus Vladičin Han im Süden Serbiens. Es ist ein Städtchen mit 10.000 Einwohnern, von denen die meisten Roma sind und eine faszinierend reiche Musiktradition haben. Boban Marković wurde am 6. Mai 1964 geboren, also zu „Ederlezei“, dem Tag des Heiligen Georg, dem wichtigsten Roma-Feiertag des Jahres. Bobans Vater Dragutin war Musiker, ebenso wie seine beiden Großväter. Boban erhielt seine erste Trompete, als er fünf Jahre alt war, aber er nahm die Musik noch nicht ernst, sondern wollte Fussballspieler werden. Sein Vater war mit diesen Neigungen nicht glücklich und sprach mit Boban im Alter von 10 Jahren ein ernstes Wörtchen. Boban begann dann bei Konzerten und Hochzeiten des Orchesters seines Vaters regelmäßig mitzuspielen, wurde kurz darauf ein festes Mitglied der Band und gründete schließlich im Alter von 20 Jahren sein eigenes Orchester. Boban Markovic war damit bereit, auch am Guca-Festival teilzunehmen. In der serbischen Kleinstadt Guca organisiert die Stadt seit 1961 jedes Jahr den wichtigsten Blasmusikwettbewerb im ehemaligen Jugoslawien. Es gibt für Musiker keine größere vorstellbare Ehre, als die "erste Trompete" des Guca-Festivals zu gewinnen. Boban nahm 1984 erstmalig am Wettbewerb in Guca teil. 1988 gewann er die „erste Trompete“, gefolgt von vielen weiteren Preisen. Er gewann in Guca so oft, dass er selbst aus dem Wettbewerb ausstieg und seit 2006 als offizieller Botschafter des Wettbewerbs gilt: Er überreicht ab jetzt die Preise und spielt exklusive Sonder-Konzerte. 14 Alben hat die Band in den letzten 20 Jahren veröffentlicht. Sein Vater hatte den richtigen Riecher. Boban Marković ist eine lebende Legende und wir freuen uns auf eine erstklassiges Konzert im Kesselhaus.
Boban Marković Orkestar
Di 07
April 2020
20:00
Konzert
Maschinenhaus
Ina Regen
Leuchten - Tour 2020
Aus dem Nichts direkt in die Herzen der Fans. Ina Regen ist der Shootingstar der Austro-Pop-Szene. Im April 2020 spielt die sympathische Österreicherin erstmals ihre eigene Headliner-Tour in Deutschland. Mit ihrer Debütsingle „Wie A Kind“ eroberte die Singer-Songwriterin ihr Heimatland Österreich binnen kürzester Zeit. Als erstes, fast naives »Hallo« lädt Ina Regen im November 2017 ihren ersten Song auf YouTube hoch. Kein Label, kein Management, keine Marketing- oder Promotionstrategie. Nur eine Künstlerin, die endlich den Mut findet, ihre eigene Musik zu machen. „Wie A Kind“ überraschte über alle Genres und Formate hinweg. Mehr als eine Million Views auf dem dazugehörigen YouTube-Video, Platz #1 der iTunes Charts und landesweites Airplay sprechen eine deutliche Sprache. Und der Erfolg hält an. Im November 2018 veröffentlicht die Sängerin und Pianistin ihr erstes Album „Klee“. In ihrem nativen, österreichischen Dialekt singt die Grieskirchenerin gefühlvoll und sanft über Heimat, Ferne und alles dazwischen. "Ich bilde in meinen Liedern das Leben so ab, wie ich es erlebe.", beschreibt die Sängerin und Pianistin ihre Musik. Neben einem Gold Award wird „Klee“ im Folgejahr mit den Amadeus Award für das „Album des Jahres 2019“ ausgezeichnet. Während Ina Regen in ihrer Heimat eigene ausverkaufte Konzerte spielt, steht sie im August 2019 erstmals als Support für die französische Sängerin ZAZ auf deutschen Bühnen und tourt seit dem 8. November mit Gregor Meyle. „Als jahrelanger Gregor Meyle - Fan geht mit diesen Winterkonzerten natürlich ein weiterer Traum in Erfüllung. Ich freu mich wahnsinnig darauf, gemeinsam mit meinem Gitarristen Florian Cojocaru für diesen großartigen Liedermacher seine Konzertabende zu eröffnen.“, sagt Ina Regen dazu. Im April 2020 wird nun ein weiterer Traum wahr. Unter dem Titel „Leuchten“ spielt die 35-Jährige ihre erste eigene Deutschland-Tour. Und wir freuen uns jetzt schon, uns von ihrer kristallklaren Stimme, ihrem oberösterreichischen Dialekt und der wohltuenden Wärme ihrer Erzählungen verzaubern zu lassen. Foto: Gerd Schneider
Ina Regen<br><small>Leuchten - Tour 2020</small>
Mi 08
April 2020
20:00
Konzert
Kesselhaus
Ziggy Alberts
Support: Nathan Ball
Ziggy Alberts Der erst knapp 25-jährige Ziggy Alberts aus Australien ist ein Independent Artist im wahrsten Sinne des Wortes. Von Anfang an hat er alle seine Songs und mittlerweile schon fünf Alben auf seinem eigenen Label Commonfolk Records herausgebracht, jedes davon erfolgreicher alsdas vorherige. Das aktuelle Album „Laps Around The Sun“ ist bereits schon über 40 Millionen Mal allein nur auf Spotify gestreamt worden. Auch als Livekünstler ist Ziggy sehr erfolgreich, und zwar nicht nur in Australien: 21 seiner 28 Europakonzerte im Frühjahr 2019 waren komplett ausverkauft. Musikalisch in der Nähe von Ben Howard und Jack Johnson verortet kreiert Ziggy Alberts ehrliche und sehr persönliche Songs sowohl über die Beziehungen zu anderen Menschen als auch über das (nachhaltige) Leben auf diesem Planeten, ein Thema,das dem Surfer und Naturfreund Ziggy Alberts sehr wichtig ist. Nathan Ball UK singer-songwriter returns to Europe after a sun drenched Australian tour, to support Ziggy Alberts across his “Laps Around The Sun” UK/EU 2020 tour. Everything about singer- songwriter Nathan Ball feels unforced. A natural, easy, calming presence, his music scales universal emotional highs with as much fluidity as it descends into moody introspection.  Finding inspiration in the outdoors, much of Nathan's material is connected to his surroundings. “It’s where I write best; by the sea, in the mountains, in the woods. I love being totally immersed in nature so naturally those themes find their way into the music. I love being in the ocean – just being in it, and feeling totally insignificant. It’s a reminder of the order of things.” Nathan’s work fuses two chief loves – classic song writing and an eagerness to experiment and push sonic boundaries. Perhaps unexpectedly, he finds inspiration in left-field house music. “I love the way it makes you feel – it’s euphoric, but sad, introverted but expressive. I love that darker side of the genre”. Based in London – Nathan Ball’s music possesses universal appeal, his break out singles “Right Place” and “Drifting” connected with audiences in the UK and internationally. Lauded by press outlets like Line of Best Fit and Clash as well as streaming services, the songs cross traditional boundaries of indie, folk and electronic, the universal thread being Nathan’s emotive and magnetic voice. 2019 saw Nathan release new music and tour throughout the UK, Germany, The Netherlands, France, Sweden, Denmark, Australia and Sweden. His new single “Just Say Something” will be released early 2020.
Ziggy Alberts<br><small>Support: Nathan Ball</small>
So 26
April 2020
20:00
Konzert
Maschinenhaus
The Jerry Cans
Indie-Roots-Rock in der Sprache der Inuit
The Jerry Cans kommen aus der arktischen Region im Norden Kanadas, aus Nunavut. Sie wollen alles, nur keine Klischees über Inuitkultur und das Leben im hohen Norden bedienen. Ihr letztes, 2017 veröffentlichtes Album „Inuusiq“ (“Leben”, Aakuluk Music), speist sich aus Indie-Rock, Reggae und Country Noir, aber auch aus der Inuit-Sprache Inuktitut und traditionellem Kehlgesang. Aber ihre größte Inspiration ist das Leben selbst und die Klänge um sie herum. “Wir wollen für alle hörbar machen, wie der Norden klingt”, sagt Nancy Mike, Sängerin, Songwriterin und Gründungsmitglied der Jerry Cans. “Die Hunde unserer Nachbarn, die Krähen auf der Müllkippe, der Wind in einem Eissturm – diesen Klängen der Natur wollen wir Tribut zollen. Aber wir hören auch Bob Marley, und wir haben eine Meinung zu moderner Pop-Musik“. Schwierigkeiten sind in Nunavut keine Seltenheit. Die raue Schönheit der Landschaft prägt seit Jahrhunderten die Kultur der Inuk, doch die letzten Jahre haben massive Veränderungen mit sich gebracht. Die Gegend ist jetzt stärker an den Süden und den Rest der Welt angeschlossen. Gleichzeitig sind aber auch Isolation und Verzweiflung gewachsen und die Selbstmordrate gestiegen. The Jerry Cans stellen sich diesen Problemen frontal und drücken die Kämpfe und Freuden eines Lebens im Norden in ihrer Musik aus. Ob sie darüber singen, sich einen Tag freizunehmen, um Fischen oder Jagen zu gehen, oder Dylan-Songs umformen (“Ukiuq” ist als Inuktitut-Antwort auf “North Country Girl” entstanden): Der Band gelingt eine einzigartige Balance zwischen regional und global, alt und neu. “Wir wollen alte Folk-Formen mit modernen Sounds anreichern. Wenn wir uns an junge Menschen richten und über ihre Herausforderungen berichten, dann muss auch unsere Musik diesen Ausgleich zwischen Tradition und Erneuerung finden. Nur mit diesem Gleichgewicht können wir in dieser völlig verrückten Welt unseren Verstand behalten”. Flinke keltische Fiddles, die raue Erdigkeit des Kehlgesangs, kanadische Indie-Befindlichkeiten und arktischer Humor: Die Jerry Cans stehen wie keine zweite Band dafür, wie lebendig Roots-Rock und Native Music in Kanada sind. The Jerry Cans produzieren keine Remixe und keine Mashups. Sie schöpfen tief aus der Poesie-Tradition der Inuit, wo Gesang und Geschichten untrennbar mit dem Alltag verwoben sind. “Inuusiq“ beschwört die Funksignale, die sich Jäger hin- und herschicken- oder die Lieder, die Eltern für ihre Kinder schreiben und singen. So basiert “Paniarjuk” auf einem Lied, das Nancys verstorbener Vater für seine Enkeltochter auf einen Anrufbeantworter gesungen hat. Dabei verlieren sie nie den modernen Kontext, das echte Leben und die allgegenwärtige Musik aus den Augen. “THE JERRY CANS UNTERWANDERN DIE NORMEN DES MAINSTREAM, INDEM SIE SICH AUF IHRE WURZELN BESINNEN” – CBC “ROBUSTER ROOTS-ROCK, SCHROFFER KEHLGESANG UND BIERGESCHWÄNGERTER CELTIC PUNK – DIESE BEMERKENSWERTE GRUPPE HAT EINIGES AUF LAGER” – THE GLOBE AND MAIL Besetzung Andrew Morrison (Vocals/Guitar) Gina Burgess (Violin) Nancy Mike (Accordion/Throat Singing)    Brendan Doherty (Bass) Steve Rigby (Drums) Avery Keenainak (Accordion/Throat Singing)
The Jerry Cans<br><small><small>Indie-Roots-Rock in der Sprache der Inuit</small></small>