So 03
Februar 2019
19:00
Konzert
Maschinenhaus
Keimzeit. Das Schloss
Exklusive Record Release Show
EXKLUSIVE UND LIMITIERTE RECORD RELEASE SHOW IM MASCHINENHAUS DER KULTURBRAUEREI DAS SCHLOSS - so der Titel vom kommenden KEIMZEIT Album. Dazu geht die Band in 2019 mit neuem Album auf Tournee! Ob als Band oder in großer Orchester-Besetzung – mit jeder Veröffentlichung finden Keimzeit Gehör und Beachtung, sowohl bei ihrer eingeschworenen Fangemeinde, als auch bei Kritikern. Eines der Markenzeichen: Norbert Leisegang's unverwechselbarer Gesang. Dazu stammen sämtliche Kompositionen und Texte aus seiner Feder. Von den Gründungsmitgliedern sind heute noch Norbert an der Gitarre und Gesang sowie sein Bruder Hartmut am Bass aktiv. Andreas „Spatz“ Sperling (Piano, Orgel, Gesang) ist bereits seit 1993 mit an Bord, Martin Weigel (Gitarre und Gesang) und Sebastian Piskorz (Trompete, Flügelhorn und Gesang) bereichern die Band seit 2011 und Lin Dittmann sitzt seit 2013 am Schlagzeug. Am 01.02.2019 veröffentlicht die Band ihr zwölftes Studioalbum. Als Produzent fungiert der Moses Schneider. Unter der Regie des Berliners entstanden 12 Songs, allesamt aufgenommen in den renommierten Candy Bomber Studios Berlin Tempelhof. Schneider produzierte zahlreiche Alben u.a. von den Beatsteaks, Tocotronic oder AnnenMay Kantereit. Nun erstmalig auch für KEIMZEIT. Besetzung: Norbert Leisegang (Gesang, Gitarre) Hartmut Leisegang (Bass) Andreas "Spatz" Sperling (Piano, Orgel, Gesang) Lin Dittmann (Schlagzeug) Martin Weigel (Gitarre, Gesang) Sebastian Piskorz (Trompete, Flügelhorn, Gesang)  
Keimzeit. Das Schloss<br><small>Exklusive Record Release Show</small>
So 10
Februar 2019
20:00
Konzert
Kesselhaus
Gisbert zu Knyphausen
Support: Yippie Yeah
„Tief in dir brennt ein Licht, das du nicht das du nicht zu fassen bekommst.“ Niemand Sieben Jahre! Das muss man sich mal vorstellen, was das in Stunden, Nächten, Atemzügen ist. Auf jeden Fall eine Menge Zeit ohne neue Lieder von Gisbert zu Knyphausen, dessen Lieder so vielen Menschen beim Leben helfen. Vor sieben Jahren ist sein letztes Album erschienen, das neue heißt Das Licht dieser Welt. Dazwischen ist viel passiert, auch Musik, dazu später mehr. Jetzt erstmal Freude, dass er wieder da ist, denn einen wie ihn gibt's da draußen nicht, wo seit Jahren immer mehr Musiker auf Deutsch singen, aber eben nicht wie Gisbert. Sie überziehen alles mit Sepia, kondensieren die Komplexität des Daseins auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, damit sich das Menschlein nicht mehr so allein fühlt in der großen weiten Welt – Pathos, Trost und Durchhaltehymnen. Bei Gisbert war das schon immer ganz wunderbar anders. Er geht nie in die Breite, sondern immer in die Tiefe, mitten rein in das Wesen der Dinge. Er berührt die Menschen mit seinen Texten wie kein anderer. Er hat eine Sprache gefunden für das, was wir fühlen aber so schwer greifen können. Er schraubt einem das Herz auf und den Kopf, gibt keine Auswege oder billigen Ratschläge, sondern etwas viel Wertvolleres: Erkennen und Erkenntnis. Seine Poesie weitet den Blick, seine Melancholie neigt sich ins Licht, und bei all dem Schmerz und all der Sehnsucht ist da immer auch Hoffnung, dieses wunderbare Weiter, eine Liebe zum Leben und zu den Menschen. Kaum ein deutscher Musiker wird so innig von seinen Anhängern verehrt wie er, deswegen geht jetzt ein Seufzen durchs Land, denn Gisbert zu Knyphausen hat ein paar neue Lieder geschrieben. „Kaum ist die Nabelschnur ab, schon stehen wir alle auf dem Schlauch.“ Das Licht dieser Welt Also: neues Album, zwölf neue Stücke, großes Hallo, altes Glück und ein paar Überraschungen. Wo soll man da nur anfangen? Es gibt zwei Songs mit englischen Texten und einen, der hat keinen. Es gibt sie wieder, die definitiven Lieder, also jene, bei denen man denkt: Besser kann man das nicht in Worte fassen. Sonnige Grüße aus Khao Lak, Thailand zum Beispiel handelt von der Einsamkeit eines älteren Mannes in einer Großstadt, und wie sich das anfühlt – Gisbert benennt das nicht, er lässt es einen selber fühlen. Das Licht dieser Welt ist ein Lied, das man jedem neuen Menschen vorsingen möchte, immer und immer wieder, eine Liebeserklärung an jede neue Existenz. Kommen und Gehen handelt vom Sterben, Stadt Land Flucht vom Suchen, Dich zu lieben von der Liebe, davon, wie es ist, sie gefunden zu haben, und in Cigarettes & Citylights geht's um die rasende Sehnsucht danach, endlich irgendwo anzukommen. Andere hätten daraus vielleicht eine Hymne auf die Heimat gemacht, aber Gisbert will niemanden verarschen, er lässt einen angenehm unangenehm berührt zurück mit der Zeile: „And you ́re so eager to keep moving on. You ́re digging a new hole, that you can crawl in and then call it your home. Your home.“ Toll! Wie überhaupt alles hier. Wie sich Licht und Schatten abwechseln, als würden die Wolken über den Himmel jagen, und mit wenigen Strichen ganze Gefühlswelten beschrieben und Geschichten erzählt werden. Das ist die vielleicht größte Neuerung in der Kunst des Gisbert zu Knyphausen: Er erzählt weniger von sich und mehr von den Menschen, findet in den Leben der Anderen das, was seine Texte so besonders macht – diesen Kern, diesen unstillbaren Drang, unser Suchen und Versuchen, mit dem Dasein und uns selber klar zu kommen und das Glück zu finden, das Wesen der Dinge, das Licht der Welt. Auch musikalisch hat sich einiges geändert. Die Musik ist offener geworden, vielseitiger. Gisbert hat neue Musiker um sich geschart und das Korsett des Liedermachers vollends gesprengt, es sind weniger Gitarren zu hören, dafür Vibraphone, Posaunen, Trompeten, Synthesizer und ein Klavier. Natürlich ist das alles viel zu schnell vorbei. Die Reise endet mit dem fröhlich rumpelnden Etwas Besseres als den Tod finden wir überall, einem Song, den der verstorbene Nils Koppruch begonnen und Gisbert nun beendet hat, dann noch ein Klavierstück – Luftholen, Repeat. Hoffen wir, dass es nicht wieder sieben Jahre dauern wird bis zum nächsten Album. Gisbert sagt, wird es nicht. „Ach Liebling, ich bitte dich! Es war doch nur ein Scherz! Ich weiß noch genau was wir hier wollten. “ Unter dem hellblauen Himmel  Was war denn eigentlich los? Rückblick: 2008 erschien das Debütalbum Gisbert zu Knyphausen, zwei Jahre danach, vor sieben Jahren also, Hurra! Hurra! So nicht., und wieder zwei Jahre später das erste und letzte Album von Kid Kopphausen, der Band, die Gisbert mit dem großartigen Nils Koppruch gegründet hatte. Dessen Tod warf ihn aus der Bahn. Er ging mit der Kid Kopphausen-Band auf eine Tour, die immer länger wurde, Trauerarbeit, reiste nach Russland, Iran, Albanien, lebte längere Zeit im Süden Frankreichs, schrieb das geniale Kinderlied Immer muss ich alles sollen, spielte Bass in der Band von Olli Schulz, kümmerte sich um das jährlich stattfindende Festival 'Heimspiel Knyphausen' auf dem Weingut seiner Familie und nahm mit dem Produzenten Moses Schneider und dem Musiker Der dünne Mann unter dem Namen Husten eine EP auf, die klingt, als hätten die Drei viel Spaß gehabt. Im Winter 2015/2016 begann er mit der Arbeit an den neuen Liedern zu Das Licht dieser Welt und ging im Herbst darauf das erste Mal seit längerer Zeit wieder auf Tour. Die Säle waren voll, und wie immer hörte man jede umfallende Bierflasche, so still war es, wenn Gisbert seine Lieder sang. Jetzt gibt es endlich neue, viel ist geschehen, nennen wir's Leben. Das Licht dieser Welt ist voll davon, die Musik hat sich verändert, die Worte suchen auf neuen Wegen nach einer Beschreibung der Wirklichkeit, und noch etwas ist anders: Auf Gisberts Gitarre klebten jahrelang drei Aufkleber: einer von Kid Kopphausen, einer von der Schweizer Band Schöftland, und auf dem dritten stand „Musik ist scheisse“. Die sind jetzt alle ab.  Tino Hanekamp Support: Yippieh Yeah (Melancholic Indiepopcorn)Seit einem Jahr fegen die drei Berliner Bandmitglieder Marlène Colle, Kristina Koropecki (Agnes Obel, Kliffs) und Peter Bartz (Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi) nun schon über die Bretter Deutschlands und hinterlassen berührte, begeisterte, nachdenkliche, überrumpelte und amüsierte Zuschauer. E-Gitarre, Cello, Keyboard, Mellotron, Glockenspiel und Drumset wecheln sich ab und untermalen die klaren Stimmen der Leadund Backing Vokalistinnen. Mal auf englisch, mal auf deutsch, zwischen Ironie und bitterem Ernst, genussvollem Scheitern und ehrlicher Verletzbarkeit besingen sie die Welt, ihren Untergang, das Leben, die Liebe und das Muttersein. Zur Support - Tour kommen Marlène und Kristina mit 'Minipeter' aka Organell angereist. Was das ist? Unbedingt anhören!
Gisbert zu Knyphausen<br><small>Support: Yippie Yeah</small>
Mo 11
Februar 2019
20:00
Konzert
Kesselhaus
Billie Eilish
1 by 1 Tour
  *** Ausverkauft *** Billie Eilish ist erst 16 Jahre alt, agiert aber bereits wie eine souveräne Künstlerin, die die Kontrolle über alle Prozesse behält und eine konkrete Vorstellung bezüglich der stilistischen sowie visuellen Darstellung der eigenen Person besitzt. Denn Eilish schreibt und produziert ihre Musik am heimischen Rechner im Alleingang; sie bringt ein ebenso großes Interesse an der Produktion von Videos sowie für Modedesign mit und gestaltet so alle Facetten ihres öffentlichen Images selbst. In ihrer Heimat USA gilt Billie Eilish mit dieser Vielzahl an Talenten als der Prototyp eines kommenden Popstars, der keine Entourage an Beratern und Stylisten benötigt, um ein klar konturiertes Profil zu kreieren. Vielmehr entsteht bei ihr alles aus einer Hand und auf Grundlage ihres persönlichen Geschmacks. Nachdem Eilish 2015 damit begann, gemeinsam mit ihrem Bruder Songs bei SoundCloud hochzuladen, entwickelte sich gleich der dritte Track, „Ocean Eyes“, zu einem viralen Hit: Innerhalb weniger Monate wurde der Song über 30 Millionen Mal auf Spotify angehört. Im August 2017 folgte ihre erste EP mit dem Titel „Don't Smile at Me“, ihr erstes Album befindet sich ebenfalls in Arbeit und soll in diesem Jahr erscheinen. Zwischen dem 11. und 17. Februar kommt Billie Eilish dann für drei Konzerte in Berlin, Hamburg und Frankfurt nach Deutschland.Ihr außergewöhnliches Gesangstalent entdeckte Billie Eilish schon als Kind in zwei Chören in Los Angeles. Bereits dort wurde ihr bescheinigt, dass sie eine Stimme besitze, die in Ausdruck sowie Dynamik höchst untypisch und reif sei für eine derart junge Person. Mit elf Jahren begann sie erste eigene Songs zu komponieren; ihre Kinderstube bot dafür die perfekten Voraussetzungen: Ihre Eltern sind als Schauspieler sowie Musiker tätig und unterrichteten ihre beiden Kinder stets zu Hause. In diesem sehr kreativen und freigeistigen Umfeld formte sich daher früh eine klare künstlerische Vision, die Billie Eilish seither zusammen mit ihrem Bruder weiter ausformuliert.Und doch war das Musikmachen für sie anfangs nur ein Hobby. Ihr eigentliches Berufsziel war Tänzerin, seit jüngsten Jahren tanzte sie in zahlreichen Dance-Companies mit, verletzte sich dabei aber mehrmals so schwer, dass man ihr davon abriet, eine Profikarriere einzuschlagen. Umso mehr Engagement steckte sie von da an in die Musik und begann vor rund drei Jahren, erste Songs bei SoundCloud hochzuladen, mit dem einzigen Ziel, „dass unsere Freunde sich das auch anhören können. Eine andere Ambition verband ich damit nicht“. Als die ersten beiden Songs „She's Broken“ und „Fingers Crossed“ nach einigen Wochen mehr als 1.000 Plays aufwiesen, „hielt ich mich schon für den Boss und die Größte“, lacht sie.Dann geschah die Sensation: Song Nummer drei, ein geschmeidig rollender Indie-Pop-Tune namens „Ocean Eyes“, der in Gestaltung und Klangdesign auch Lana Del Rey gut stehen würde, entwickelte sich zu einer Internet-Sensation und wird seither monatlich bis zu zwei Millionen Mal angehört. Der BBC-DJ Zane Lowe wurde auf das Lied aufmerksam und bezeichnete Billie Eilish als „vollkommen unglaublich“ sowie als „eines der größten Talente der letzten Jahre“. Seither hat auch Billie eingesehen, dass Musik ihre wahre Berufung ist. Gemeinsam mit ihrem Bruder schrieb und produzierte sie die acht Songs ihrer Debüt-EP „Don't Smile at Me“, die seither weltweit von Kritik wie Fans gefeiert und als gelungener Auftakt für eine nun beginnende Weltkarriere gewertet wird. So schrieb etwa die US-Ausgabe der Vogue eine Liebeserklärung über „Pop's next It-Girl“, während Stereogum befand: „Dies ist purer dunkler Pop in seiner glänzendsten Zeitgeist-Form.“ Seit der EP erschienen mit „Lovely“ und „You Should See Me In a Crown“ zwei weitere fantastische Singles, die allesamt als Vorboten auf ihr für dieses Jahr angekündigte Debütalbum gewertet werden. Man darf also sicher sein, dass man von Billie Eilish in den kommenden Monaten noch viel hören wird.
Billie Eilish<br><small>1 by 1 Tour</small>
Sa 16
Februar 2019
20:00
Konzert
Maschinenhaus
The Inspector Cluzo Neues Album: „We The People Of The Soil“ 2018 feiern The Inspector Cluzo - The Rockfarmers - ihr 10jähriges Jubiläum. Laurent Lacrouts (lead vocals, guitars) und Mathieu Jourdain (drums, percussion) aus der Gascogne im Südwesten Frankreichs bringen es inzwischen auf über 900 Konzerte, 45 bereiste Länder und über 100.000 verkaufte Alben. Seit zehn Jahren versetzen sie die Welt in Erstaunen, dass sie als Duo ohne Bassgitarre so viel Alarm machen können. Heute gehören The Inspector Cluzo zu den bekanntesten französischen Acts, die auch international überaus erfolgreich sind. Sie organisieren und kontrollieren alles von A bis Z: Management, Label, Tour Management und ihre Farm „Lou Casse“. Mit ihrer Doppelbeschäftigung als versierte Musiker und Bauern sind sie in der Lage, finanziell unabhängig zu bleiben. (So produzieren sie auch das meiste, was sie essen, selbst.) Im Angesicht der Bewegung Act locally to think globally verstehen sich The Inspector Cluzo durchaus als politische Künstler. 10 Jahre The Inspector Cluzo – das wird natürlich gefeiert. Schon im November 2017 erschien in Frankreich die Biographie „Rockfarmers“, geschrieben von Romain Lejeune (Edition Braquage). Lejeune ist Journalist von Les Inrockuptibles, dem wichtigsten Kulturmagazin Frankreichs. Bereits im Mai wurde „We The People Of The Soil“ in Frankreich veröffentlicht und erhielt exzellente Kritiken sowie eine große Story im französischen Rolling Stone. Die weltweite Veröffentlichung des 6. Albums erfolgt nun im Oktober, Livetermine werden folgen. Im Sommer ist das Duo europaweit auf Festivals zu erleben. DAS NEUE ALBUM „We The People Of The Soil“ wurde von Vance Powell, dem König des analogen Aufnehmens, bewerkstelligt. Powell, mehrfacher Grammy Award Gewinner, der für Jack White, White Stripes, Seasick Steve und Chris Stapleton gearbeitet hat, ist ein großer Fan von The Inspector Cluzo. Er hat das letzte Album der Band gemixt und war sehr interessiert, das Album zum 10jährigen Jubiläum der Band zu produzieren. Somit ist „We The People Of The Soil“ tatsächlich das erste Album des Duos, das nicht von ihnen selbst produziert wurde. Das Album wurde in nur 12 Tagen im letzten September in Powells Studio in Nashville live aufgenommen und gemixt, sozusagen im Fast & Furious Style. Verwendet wurde eine 8-Spur-Bandmaschine – man kann das Knacken des Bands am Songanfang hören. Für die Aufnahmen selbst wurden nur vier Tage benötigt, natürlich ohne Computer bzw. digitaler Technologie, also kein autotune oder andere Tricksereien. Dies würde auch dem Credo der Band, die sich ihren internationalen Ruf durch Konzerte auf der ganzen Welt verdient hat, widersprechen. Sie glauben an eine organische Musik, ihre Liveshows sind daher wild und kommen ohne eine feste Setlist aus. Charles Treadway, ein alter Freund und Organist in der Band The Dynamites, hat bei einigen Stücken mitgewirkt, ebenso wie Tyler Bryant, ein enger Freund und Fan von TIC, der mit Laurent ein hinreißendes Duell im Song ,Pressure on Mada lands‘ hinlegt – der Song ist übrigens ein Madagascar gewidmet, dem 45. Land, in dem die Band aufgetreten ist. Marianne Dissard, eine franzöische Sängerin, die seit 20 Jahren in Tucson (Arizona) lebt und auch schon für Calexico gesungen hat, hat dem Song ,The Best‘ ihre wundervolle Stimme geliehen. Außerdem ein Novum: Zum ersten Mal sind Streicher zu hören, und zwar auf ,No deal at the Crossroads‘ – einem Song, der noch einmal unterstreicht, dass die Band einen Plattenvertrag stets ausgeschlagen hat und ausschlagen wird. Fotocredit: Laurentx Extemendi
The Inspector Cluzo
Do 21
Februar 2019
19:30
Lesung
Kesselhaus
Uschi Brüning: "So wie ich"
Buchpremiere und Konzert
Im Rahmen von Literatur: BERLIN
begleitet von L. Natschinski am Piano
Manfred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenzdorf setzte ihr ein Denkmal in »Die neuen Leiden des jungen W.«. Nun erzählt Uschi Brüning, die große Jazz- und Soulsängerin, erstmals von ihrem Leben als Musikerin in der DDR, dem ständigen Vabanquespiel mit dem SED-Regime und warum sie dennoch nie die Ausreise in den Westen erwogen hat. Schon von klein auf singt sie mit Begeisterung - zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit dreizehn beschließt sie, als Sängerin berühmt werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald. An der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden ein Paar und musikalische Partner, genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker relativ zwanglos zusammenfinden können. »So wie ich« ist eine außergewöhnliche Reise in die ehemalige DDR und ihre Musikszene - und eine Liebeserklärung Uschi Brünings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Einblick in das ebenso bewegte und bewegende Leben dieser hinreißenden Jazzsängerin. Uschi Brüning, geboren 1947 in Leipzig, ist Jazz- und Soulsängerin und Songautorin. Seit 1982 ist sie mit dem Jazzmusiker Ernst-Ludwig »Luten« Petrowsky verheiratet. 2017 wurde sie für den ECHO Jazz nominiert. Foto: cleografie by schleychwerbung
Uschi Brning: 'So wie ich'<br><small>Buchpremiere und Konzert</small><br><small><small><small>Im Rahmen von Literatur: BERLIN<br>begleitet von L. Natschinski am Piano</small></small></small>
Sa 23
Februar 2019
19:00
Konzert
Kesselhaus
Forced To Mode
the devotional tribute to DEPECHE MODE
Aus 2/3 der Berliner Electrock/Indietronic-Formation FORCED MOVEMENT formte sich 2011 – auf eine sehr leidenschaftliche Bitte hin – das Depeche-Mode-Tribute-Projekt „FORCED TO MODE“. Mit Matthias Kahra an der Gitarre wurde das Trio komplettiert. Eine weitere DM-Tribute-Show? Ja und nein! FORCED TO MODE produzieren und präsentieren ihr „Devotional Tribute“ auf einem Niveau, das ohne Frage seines Gleichen sucht. Das ist natürlich sehr leicht gesagt, doch die Reaktionen des Publikums und der Presse sowie die Videos von Konzerten der Band sprechen hier eine eindeutige Sprache. Vor allem die sehr energetischen Live-Performances, die „ganz-nah-am-Original-Stimme“ und die perfektionistische Liebe zum Sound-Detail machen die Tribute-Show F2Ms so einzigartig. Die 3 Musiker widmen sich vor allem den ersten 15 Schaffensjahren des Originals. Dabei zählen stetig wechselnde Setlists sowie selten, bisweilen noch nie live gespielte DM-Songs zum großen Credo der Band. Bisherige Höhepunkte der Arbeit F2Ms sind sicherlich die 3-tägige „Violator-Tour“, auf der Forced To Mode 2015 erstmals das erfolgreichste Album Depeche Modes in kompletter Länge und Original-Tracklist auf die Bühnen brachte; das 2016er Konzert im Berliner Meistersaal der Hansa- Studios, in dem DM in den 80ern drei ihrer berühmten Alben produzierten; ein Gig im Sommer 2016 auf der legendären Festung Königstein sowie das Konzert während des „Gothic Meets Klassik 2016“: Forced To Mode hatte die große Ehre, mehrere berührende Titel von Depeche Mode gemeinsam mit einem Sinfonie-Orchester im Gewandhaus Leipzig klassisch-modern umzusetzen! Das Repertoire F2Ms umfasst inzwischen über 70 Songs aller Dekaden der legendären Engländer. Und ein Ende ist nicht in Sicht…   BESETZUNG Matthias Kahra - Gitarre Thomas Schernikau - Keyboards Christian Schottstädt – Gesang
Forced To Mode<br><small>the devotional tribute to DEPECHE MODE</small>
Do 28
Februar 2019
20:00
Konzert
Kesselhaus
Maggie Rogers
Support: Mallrat
Maggie Rogers: Die Pop-Sensation aus den USASingle „Alaska“ einer der größten viralen Hits des Jahres 2016Debütalbum „Heard It in a Past Life“ erscheint Mitte JanuarIm Februar/März live in Köln, Berlin, Frankfurt und Hamburg„Bis vor kurzem schrieb ich ein Traumtagebuch“, so beschreibt die erst 24-jährige Maggie Rogers ihren kometenhaften Aufstieg, „und in dem Moment, wo ich damit aufhörte, geriet mein eigenes Leben zu einem Traum.“ Anders lassen sich die Ereignisse rund um diese wunderbare, ätherisch natürliche Sängerin, Gitarristin und Songwriterin kaum beschreiben. Der Song, mit dem alles begann, hört auf den Titel „Alaska“ und entwickelte sich in den ersten Monaten nach seiner Veröffentlichung zu einem der größten viralen Hits des Jahres 2017. Mehr als vier Millionen Plays auf SoundCloud, rund eine Million monatliche Hörer auf Spotify. Selbst Pharrell Williams war nach dem ersten Hören von „Alaska“ mehrere Minuten sprachlos und den Tränen nahe. Im Februar 2017 erschien ihre erste Majorlabel-EP „Now That The Light Is Fading“, die sofort auf Platz 4 der US-Heatseekers Charts stieg, seither wartet die Musikwelt höchst gespannt auf das erste Album von Maggie Rogers, das nun am 18. Januar 2019 unter dem Titel „Heard It in a Past Life“ weltweit erscheinen wird. Zwischen dem 27. Februar und dem 4. März kommt die junge Musikerin, die auf höchst spielerische Weise Pop, R'n'B, Folk und elektronische Elemente miteinander kombiniert, für vier Clubshows in Köln, Berlin, Frankfurt und Hamburg nach Deutschland. Im Prinzip war der im ländlichen Maryland geborenen und aufgewachsenen Maggie Rogers schon immer klar, dass sie Musikerin werden möchte. Mit sieben begann sie, Harfe zu lernen und studierte bereits als Kind die Musik von Vivaldi. Als ihre Mutter ihr Platten der Neo-Soul-Diven Erykah Badu und Lauryn Hill vorspielte, begann sie sich für R'n'B zu interessieren. Als Teenager kamen zur Harfe noch Piano und Gitarre hinzu, außerdem belegte sie Songwriting-Kurse. Ihr Musikstudium in Delaware entfachte ihre Liebe zum klassischen Folk, sie begann mit dem Banjospielen, was für einige Jahre ihr Hauptinstrument werden sollte. Später setzte sie ihr Studium an der renommierten Berklee School of Music fort und konnte dort einen Songwriting-Wettbewerb gewinnen. Der Gewinn bestand in einem Seminar, bei dem junge Komponisten, angeleitet von absoluten Größen der Branche, ihre Fähigkeiten verfeinern sollten; Maggie Rogers landete in der Klasse des Über-Produzenten Pharrell Williams.Von dem Moment, in dem die schüchterne Maggie ihrem Mentor erstmals ihren selbstgeschriebenen Song „Alaska“ vorspielte, existiert ein Video im Netz, das viele hunderttausend Male geteilt wurde: Man sieht einen der größten Produzenten der Gegenwart, der den Song hört; man sieht, wie ihm alles aus dem Gesicht fällt, wie er am Ende des Songs etwas hilflos vor sich hin grinst und daraufhin minutenlang sprachlos ist – er weiß einfach nicht, was er sagen soll. Erst mit einigem Abstand gelingt es ihm zu kommentieren: „Hierzu sage ich nichts. Wenn es jemandem gelingt, etwas zu kreieren, das dermaßen intensiv die eigene Wahrheit widerspiegelt, kann nichts und niemand dich stoppen. Maggie, du hast ein Talent, das du mit der Welt teilen musst“, so twitterte Williams kurz darauf.Der Rest ist Geschichte: Rogers drehte ein herzliches, berührend persönliches Video zu „Alaska“, das seither die digitalen Musikplattformen aufmischt. Zahllose Plattenfirmen rissen sich um dieses junge und einzigartig begabte Talent, und Rogers erwähnte, sie hätte durchaus genug Songs für eine erste Veröffentlichung beisammen. Doch sie wollte sich von der Branche nicht vereinnahmen lassen und auch nicht „für alle Zeit das Pharrell Williams-Mädchen“ sein. Daher ging sie im Anschluss an diesen ersten Hype zunächst einmal auf eine mehrwöchige Europa-Reise, wo sie per Anhalter von Land zu Land tourte. All diese Erfahrungen wird man nun bald man auf ihrem Debütalbum zu hören bekommen – gegossen in Songs, die wunderbar selbstverständlich zwischen Pop, Folk, R'n'B und Elektronik schweben, wie die kürzlich erschienene Vorab-Single „Light On“ eindrucksvoll belegt.
Maggie Rogers<br><small>Support: Mallrat</small>