Sa 16
Februar 2019
20:00
Konzert
Maschinenhaus
The Inspector Cluzo
Support: Bubba Ho-Tep
Neues Album: „We The People Of The Soil“ 2018 feiern The Inspector Cluzo - The Rockfarmers - ihr 10jähriges Jubiläum. Laurent Lacrouts (lead vocals, guitars) und Mathieu Jourdain (drums, percussion) aus der Gascogne im Südwesten Frankreichs bringen es inzwischen auf über 900 Konzerte, 45 bereiste Länder und über 100.000 verkaufte Alben. Seit zehn Jahren versetzen sie die Welt in Erstaunen, dass sie als Duo ohne Bassgitarre so viel Alarm machen können. Heute gehören The Inspector Cluzo zu den bekanntesten französischen Acts, die auch international überaus erfolgreich sind. Sie organisieren und kontrollieren alles von A bis Z: Management, Label, Tour Management und ihre Farm „Lou Casse“. Mit ihrer Doppelbeschäftigung als versierte Musiker und Bauern sind sie in der Lage, finanziell unabhängig zu bleiben. (So produzieren sie auch das meiste, was sie essen, selbst.) Im Angesicht der Bewegung Act locally to think globally verstehen sich The Inspector Cluzo durchaus als politische Künstler. 10 Jahre The Inspector Cluzo – das wird natürlich gefeiert. Schon im November 2017 erschien in Frankreich die Biographie „Rockfarmers“, geschrieben von Romain Lejeune (Edition Braquage). Lejeune ist Journalist von Les Inrockuptibles, dem wichtigsten Kulturmagazin Frankreichs. Bereits im Mai wurde „We The People Of The Soil“ in Frankreich veröffentlicht und erhielt exzellente Kritiken sowie eine große Story im französischen Rolling Stone. Die weltweite Veröffentlichung des 6. Albums erfolgt nun im Oktober, Livetermine werden folgen. Im Sommer ist das Duo europaweit auf Festivals zu erleben. DAS NEUE ALBUM „We The People Of The Soil“ wurde von Vance Powell, dem König des analogen Aufnehmens, bewerkstelligt. Powell, mehrfacher Grammy Award Gewinner, der für Jack White, White Stripes, Seasick Steve und Chris Stapleton gearbeitet hat, ist ein großer Fan von The Inspector Cluzo. Er hat das letzte Album der Band gemixt und war sehr interessiert, das Album zum 10jährigen Jubiläum der Band zu produzieren. Somit ist „We The People Of The Soil“ tatsächlich das erste Album des Duos, das nicht von ihnen selbst produziert wurde. Das Album wurde in nur 12 Tagen im letzten September in Powells Studio in Nashville live aufgenommen und gemixt, sozusagen im Fast & Furious Style. Verwendet wurde eine 8-Spur-Bandmaschine – man kann das Knacken des Bands am Songanfang hören. Für die Aufnahmen selbst wurden nur vier Tage benötigt, natürlich ohne Computer bzw. digitaler Technologie, also kein autotune oder andere Tricksereien. Dies würde auch dem Credo der Band, die sich ihren internationalen Ruf durch Konzerte auf der ganzen Welt verdient hat, widersprechen. Sie glauben an eine organische Musik, ihre Liveshows sind daher wild und kommen ohne eine feste Setlist aus. Charles Treadway, ein alter Freund und Organist in der Band The Dynamites, hat bei einigen Stücken mitgewirkt, ebenso wie Tyler Bryant, ein enger Freund und Fan von TIC, der mit Laurent ein hinreißendes Duell im Song ,Pressure on Mada lands‘ hinlegt – der Song ist übrigens ein Madagascar gewidmet, dem 45. Land, in dem die Band aufgetreten ist. Marianne Dissard, eine franzöische Sängerin, die seit 20 Jahren in Tucson (Arizona) lebt und auch schon für Calexico gesungen hat, hat dem Song ,The Best‘ ihre wundervolle Stimme geliehen. Außerdem ein Novum: Zum ersten Mal sind Streicher zu hören, und zwar auf ,No deal at the Crossroads‘ – einem Song, der noch einmal unterstreicht, dass die Band einen Plattenvertrag stets ausgeschlagen hat und ausschlagen wird. SUPPORT: BUBBA-HO TEP Bubba Ho-Tep ist eine fünfköpfige Rockband aus Berlin. Gegründet 2012, würfelte sich die Band aus Musikern verschiedener Berliner Blues-, Punk- und Metalbands zusammen. Die Kombination dieser Stile und die Liebe zu den Plattensammlungen ihrer Väter, ließen einen breitbeinigen Rockbastard entstehen, der die Band seitdem antreibt. Classic Rock, Stoner, Country, Blues – Die Motive sind so bekannt wie zeitlos; der „Bubba Ho-Tep“-Sound so brachial wie erfrischend. Vor allem live lässt die Band nichts anbrennen. Seit Jahren spielen sich Bubba Ho-Tep durch die Clubs und begeistern mit energetischen, schweißtreibenden Shows ein immer größeres Publikum und zeigen, dass man auch mit verschollenem Tontechniker, im verregneten Morgengrauen ein Festival in Grund und Boden rocken kann. Fotocredit: Laurentx Extemendi
The Inspector Cluzo<br><small>Support: Bubba Ho-Tep</small>
Mo 18
Februar 2019
21:00
Konzert
Kesselhaus
The Idan Raichel Project Einlass: 20:30 Uhr | Beginn: 21 Uhr *english version below* Der israelische Superstar Idan Raichel kommt erneut für ein Konzert mit seiner Band ins Kesselhaus. Als Leiter des Idan Raichel Projects agiert er als musikalischer Botschafter. Er repräsentiert eine hoffnungsvolle Welt, in der künstlerische Zusammenarbeit die Barrieren zwischen Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Überzeugungen niederreißen kann. In den letzten 13 Jahren hat Idan Raichel mit so unterschiedlichen Künstlern wie der US-amerikanischen Popsängerin Alicia Keys, Ana Moura aus Portugal und Farka Touré aus Mali zusammengearbeitet. Die spektakulären Live-Konzerte des Idan Raichel Projects begeistern Menschen weltweit. --- Producer, keyboardist, Lyricist, composer and Performer Idan Raichel is a global music icon who has brought his inspiring example and soul-stirring music to some of the planet's biggest stages. As the leader of The Idan Raichel Project, Idan acts as a musical ambassador representing a hopeful world in which artistic collaboration breaks down barriers between people of different backgrounds and beliefs. Over the past 13 years, Idan has collaborated with American pop stars such as India Arie, Dave Matthews and Alicia Keys, not to mention a wide range of artists who are household names in their native countries: Portugal's Ana Moura, France's Patrick Bruel, Italy's Ornella Vanoni, Germany's Andreas Scholl, and Mali's Vieux Farka Touré. The Idan Raichel Project’s spectacular live show has enchanted audiences worldwide. To this day, Raichel’s albums sold over 700,000 copies, gained over 2 million digital downloads and over ten dozen of paid streaming services (not including albums released worldwide). The number of views on his YouTube channel stands at 113 million viewers.
The Idan Raichel Project
Do 21
Februar 2019
19:30
Lesung
Kesselhaus
Uschi Brüning: "So wie ich"
Buchpremiere und Konzert
Im Rahmen von Literatur: BERLIN
begleitet von L. Natschinski am Piano
Manfred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenzdorf setzte ihr ein Denkmal in »Die neuen Leiden des jungen W.«. Nun erzählt Uschi Brüning, die große Jazz- und Soulsängerin, erstmals von ihrem Leben als Musikerin in der DDR, dem ständigen Vabanquespiel mit dem SED-Regime und warum sie dennoch nie die Ausreise in den Westen erwogen hat. Schon von klein auf singt sie mit Begeisterung - zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit dreizehn beschließt sie, als Sängerin berühmt werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald. An der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden ein Paar und musikalische Partner, genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker relativ zwanglos zusammenfinden können. »So wie ich« ist eine außergewöhnliche Reise in die ehemalige DDR und ihre Musikszene - und eine Liebeserklärung Uschi Brünings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Einblick in das ebenso bewegte und bewegende Leben dieser hinreißenden Jazzsängerin. Uschi Brüning, geboren 1947 in Leipzig, ist Jazz- und Soulsängerin und Songautorin. Seit 1982 ist sie mit dem Jazzmusiker Ernst-Ludwig »Luten« Petrowsky verheiratet. 2017 wurde sie für den ECHO Jazz nominiert Foto: cleografie by schleychwerbung
Uschi Brning: 'So wie ich'<br><small>Buchpremiere und Konzert</small><br><small><small><small>Im Rahmen von Literatur: BERLIN<br>begleitet von L. Natschinski am Piano</small></small></small>
Sa 23
Februar 2019
20:00
Konzert
Kesselhaus
Forced To Mode
the devotional tribute to DEPECHE MODE
  *** Ausverkauft *** Aus 2/3 der Berliner Electrock/Indietronic-Formation FORCED MOVEMENT formte sich 2011 – auf eine sehr leidenschaftliche Bitte hin – das Depeche-Mode-Tribute-Projekt „FORCED TO MODE“. Mit Matthias Kahra an der Gitarre wurde das Trio komplettiert. Eine weitere DM-Tribute-Show? Ja und nein! FORCED TO MODE produzieren und präsentieren ihr „Devotional Tribute“ auf einem Niveau, das ohne Frage seines Gleichen sucht. Das ist natürlich sehr leicht gesagt, doch die Reaktionen des Publikums und der Presse sowie die Videos von Konzerten der Band sprechen hier eine eindeutige Sprache. Vor allem die sehr energetischen Live-Performances, die „ganz-nah-am-Original-Stimme“ und die perfektionistische Liebe zum Sound-Detail machen die Tribute-Show F2Ms so einzigartig. Die 3 Musiker widmen sich vor allem den ersten 15 Schaffensjahren des Originals. Dabei zählen stetig wechselnde Setlists sowie selten, bisweilen noch nie live gespielte DM-Songs zum großen Credo der Band. Bisherige Höhepunkte der Arbeit F2Ms sind sicherlich die 3-tägige „Violator-Tour“, auf der Forced To Mode 2015 erstmals das erfolgreichste Album Depeche Modes in kompletter Länge und Original-Tracklist auf die Bühnen brachte; das 2016er Konzert im Berliner Meistersaal der Hansa- Studios, in dem DM in den 80ern drei ihrer berühmten Alben produzierten; ein Gig im Sommer 2016 auf der legendären Festung Königstein sowie das Konzert während des „Gothic Meets Klassik 2016“: Forced To Mode hatte die große Ehre, mehrere berührende Titel von Depeche Mode gemeinsam mit einem Sinfonie-Orchester im Gewandhaus Leipzig klassisch-modern umzusetzen! Das Repertoire F2Ms umfasst inzwischen über 70 Songs aller Dekaden der legendären Engländer. Und ein Ende ist nicht in Sicht…   BESETZUNG Matthias Kahra - Gitarre Thomas Schernikau - Keyboards Christian Schottstädt – Gesang
Forced To Mode<br><small>the devotional tribute to DEPECHE MODE</small>
Do 28
Februar 2019
20:00
Konzert
Kesselhaus
Maggie Rogers
Support: Mallrat
  *** ausverkauft *** Maggie Rogers: Die Pop-Sensation aus den USA. „Bis vor kurzem schrieb ich ein Traumtagebuch“, so beschreibt die erst 24-jährige Maggie Rogers ihren kometenhaften Aufstieg, „und in dem Moment, wo ich damit aufhörte, geriet mein eigenes Leben zu einem Traum.“ Anders lassen sich die Ereignisse rund um diese wunderbare, ätherisch natürliche Sängerin, Gitarristin und Songwriterin kaum beschreiben. Der Song, mit dem alles begann, hört auf den Titel „Alaska“ und entwickelte sich in den ersten Monaten nach seiner Veröffentlichung zu einem der größten viralen Hits des Jahres 2017. Mehr als vier Millionen Plays auf SoundCloud, rund eine Million monatliche Hörer auf Spotify. Selbst Pharrell Williams war nach dem ersten Hören von „Alaska“ mehrere Minuten sprachlos und den Tränen nahe. Im Februar 2017 erschien ihre erste Majorlabel-EP „Now That The Light Is Fading“, die sofort auf Platz 4 der US-Heatseekers Charts stieg, seither wartet die Musikwelt höchst gespannt auf das erste Album von Maggie Rogers, das nun am 18. Januar 2019 unter dem Titel „Heard It in a Past Life“ weltweit erscheinen wird. Zwischen dem 27. Februar und dem 4. März kommt die junge Musikerin, die auf höchst spielerische Weise Pop, R’n’B, Folk und elektronische Elemente miteinander kombiniert, für vier Clubshows in Köln, Berlin, Frankfurt und Hamburg nach Deutschland. Im Prinzip war der im ländlichen Maryland geborenen und aufgewachsenen Maggie Rogers schon immer klar, dass sie Musikerin werden möchte. Mit sieben begann sie, Harfe zu lernen und studierte bereits als Kind die Musik von Vivaldi. Als ihre Mutter ihr Platten der Neo-Soul-Diven Erykah Badu und Lauryn Hill vorspielte, begann sie sich für R’n’B zu interessieren. Als Teenager kamen zur Harfe noch Piano und Gitarre hinzu, außerdem belegte sie Songwriting-Kurse. Ihr Musikstudium in Delaware entfachte ihre Liebe zum klassischen Folk, sie begann mit dem Banjospielen, was für einige Jahre ihr Hauptinstrument werden sollte. Später setzte sie ihr Studium an der renommierten Berklee School of Music fort und konnte dort einen Songwriting-Wettbewerb gewinnen. Der Gewinn bestand in einem Seminar, bei dem junge Komponisten, angeleitet von absoluten Größen der Branche, ihre Fähigkeiten verfeinern sollten; Maggie Rogers landete in der Klasse des Über-Produzenten Pharrell Williams. Von dem Moment, in dem die schüchterne Maggie ihrem Mentor erstmals ihren selbstgeschriebenen Song „Alaska“ vorspielte, existiert ein Video im Netz, das viele hunderttausend Male geteilt wurde: Man sieht einen der größten Produzenten der Gegenwart, der den Song hört; man sieht, wie ihm alles aus dem Gesicht fällt, wie er am Ende des Songs etwas hilflos vor sich hin grinst und daraufhin minutenlang sprachlos ist – er weiß einfach nicht, was er sagen soll. Erst mit einigem Abstand gelingt es ihm zu kommentieren: „Hierzu sage ich nichts. Wenn es jemandem gelingt, etwas zu kreieren, das dermaßen intensiv die eigene Wahrheit widerspiegelt, kann nichts und niemand dich stoppen. Maggie, du hast ein Talent, das du mit der Welt teilen musst“, so twitterte Williams kurz darauf. Der Rest ist Geschichte: Rogers drehte ein herzliches, berührend persönliches Video zu „Alaska“, das seither die digitalen Musikplattformen aufmischt. Zahllose Plattenfirmen rissen sich um dieses junge und einzigartig begabte Talent, und Rogers erwähnte, sie hätte durchaus genug Songs für eine erste Veröffentlichung beisammen. Doch sie wollte sich von der Branche nicht vereinnahmen lassen und auch nicht „für alle Zeit das Pharrell Williams-Mädchen“ sein. Daher ging sie im Anschluss an diesen ersten Hype zunächst einmal auf eine mehrwöchige Europa-Reise, wo sie per Anhalter von Land zu Land tourte. All diese Erfahrungen wird man nun bald man auf ihrem Debütalbum zu hören bekommen – gegossen in Songs, die wunderbar selbstverständlich zwischen Pop, Folk, R’n’B und Elektronik schweben, wie die kürzlich erschienene Vorab-Single   „Light On“ eindrucksvoll belegt.  
Maggie Rogers<br><small>Support: Mallrat</small>